Angebot

 

Jahreskontrolle & Vorsorge
 

BÜRKI PRAXIS | Frauenärztin Basel PD Dr. med. Nicole Bürki | Fachärztin FMH für Gynäkologie & Geburtshilfe | Genetische Beratung bei Brustkrebs und Eierstockkrebs

Die gynäkologische Jahreskontrolle & Vorsorge dient dazu, Erkrankungen (Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Infektionen usw.) im Frühstadium oder in Vorstufen zu erkennen und damit die Heilungsaussichten zu verbessern. Je früher eine mögliche Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Genesungschancen.

 

Jugendsprechstunde
Jungen Frauen vor dem Alter von 20 Jahren biete ich eine spezielle Jugendsprechstunde an, die nicht zwingend eine gynäkologische Untersuchung einschliessen muss. Mögliche Themen sind:

  • Pubertät und Körperbau

  • Verhütung, Massnahmen vor dem ersten Geschlechtsverkehr

  • Unregelmässige, ausbleibende oder spät einsetzende Periodenblutung

  • Unterbauchschmerzen vor oder während der Periodenblutung

  • Ausfluss (Juckreiz, veränderter Geruch, veränderte Farbe)

  • Impfungen (zum Beispiel HPV-Impfung)
     

Vorsorgeuntersuchung

Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung hat sich weltweit bewährt und etabliert. Dank ihr ist es möglich, bösartige Veränderungen des Gebärmutterhalses im Frühstadium zu erfassen und mit einfachen Methoden zu behandeln.

Ablauf der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung

 

1. Anamnese-Gespräch

Sie werden ausführlich nach allfälligen Beschwerden und Wünschen befragt. Wichtige Punkte sind zudem Regelmässigkeit Ihrer Periode, sowie die Erfassung allfälliger Verhütungsmittel.

Kommen Sie das erste Mal in die Praxis, dann werden Sie über Ihre Vorerkrankungen sowie Erkrankungen in Ihrer Familie befragt.

2. Tastuntersuchung der Brust

Das Drüsengewebe der Brüste wird abgetastet. So können Veränderungen oder Verhärtungen im Gewebe festgestellt werden. Auch die Lymphknoten in den Achselhöhlen werden abgetastet, um feststellen zu können ob diese angeschwollen sind. Gerne wird Ihnen auch erklärt, wie Sie regelmässig selbst Ihre Brüste abtasten können, um Veränderungen zu erkennen.

Je nach Alter und festgestelltem Befund kann es sinnvoll sein, eine bildgebende Untersuchung (Ultraschall und/oder Mammografie) anzuschliessen. Die Ultraschalluntersuchung eignet sich gut zur Beurteilung von Zysten und anderen gutartigen Veränderungen. Bösartige Veränderungen sind jedoch mit der Mammografie meist besser zu erkennen.

Mehr Informationen zum Thema Brustkrebs und Prävention finden Sie bei der Krebsliga.

 

3. Untersuchung der Geschlechtsorgane

Es wird zunächst der äussere und dann mit Hilfe eines Instrumentes (Speculum) der innere Bereich der Geschlechtsorgane untersucht. Dazu gehören die Schamlippen, der Scheideneingang, die Scheide selbst und der Muttermund. Anschliessend wird von der Scheide her und durch die Bauchdecke die Lage und die Grösse der Gebärmutter auf mögliche Veränderungen abgetastet.

4. Gebärmutterhalsabstrich (PAP-Abstrich)

Mit Hilfe von kleinen Bürstchen wird bei der Untersuchung ein wenig Zellmaterial vom äusseren Muttermund und dem inneren Gebärmutterhals abgestrichen. Dieser Abstrich wird anschliessend in ein Fachlabor eingeschickt, wo es von einem Zytologen unter dem Mikroskop analysiert wird. Der Befund dieser Untersuchung wird anschliessend der Ärztin zugestellt.

Der PAP-Abstrich ist eines der wichtigsten Mittel zur Krebsvorsorge. Mit dieser Untersuchung lassen sich auffällig veränderte Zellen leicht feststellen. Vorstufen von Krebs können durch dieses Verfahren frühzeitig gefunden werden, bevor sie sich zu einem Krebs entwickelt haben. Zellen können aber auch aufgrund von Entzündungen verändert erscheinen, so dass eine Kontrolle nach der Behandlung und einer Erholungszeit wieder normale Zellen zeigt. 

Damit allfällige Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können, empfehlen wir Ihnen diesen Abstrich regelmässig durchführen zu lassen.

Heute wird allen jungen Frauen - und neu auch den Männern - im Alter von 11 bis 14 Jahren eine HPV-Impfung gegen HPV-Viren (zu 95% verantwortlich für Krebsveränderungen am Gebärmutterhals) im Schulimpfprogramm angeboten.

5. Kolposkopie

Das Kolposkop ist eine Art grosse Lupe, das am gynäkologischen Untersuchungsstuhl angebracht ist und eine Betrachtung mit bis zu 40-facher Vergrösserung ermöglicht. Mit seiner Hilfe können Gewebeveränderungen der Scheidenwand und des Muttermundes deutlich besser beurteilt werden als mit blossem Auge. Es können dadurch bereits kleine Veränderungen erkannt und rechtzeitig behandelt werden.

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Familienplanung
 

Wollen Sie Kinder? Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Familienplanung?

Die Familienplanung kann durch verschiedene Faktoren bestimmt werden und ist eine sehr individuelle Entscheidung in jeder Partnerschaft:

  • Übereinstimmung der Einstellungen beider Partner

  • Persönliche Ziele

  • Berufliche Entwicklung/Karriere

  • Persönliche Wertvorstellungen

  • Möglichkeiten der Kinderbetreuung

  • Lebensplanung im Allgemeinen

Gerne unterstütze ich Sie, sodass Sie Ihre Familienplanung Ihren individuellen Wünschen anpassen können.

 

Schwanger werden

Vielleicht haben Sie sich entschlossen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Baby gekommen ist - und Sie wollen schwanger werden. Wichtig ist zu wissen, wann Sie Ihren Eisprung haben. Wenn Sie einen regelmässigen Zyklus von 28 Tagen haben, findet der Eisprung 12 bis 16 Tage vor der nächsten Periode (also genau Mitte Zyklus) statt. Bei einem längeren Zyklus ist die fruchtbare Phase nach der Mitte des Zyklus, bei einem kürzeren Zyklus vor der Mitte des Zyklus.

Die besten Chancen schwanger zu werden, haben Sie in den fünf Tagen vor dem Eisprung und bis zu zwei Tage nach dem Eisprung. Mit der regelmässigen Kontrolle der Basaltemperatur (gemessen mit einem speziellen Thermometer mit besonders exakter Messung) können Sie den Zeitpunkt Ihres Eisprungs feststellen. Mit dem Eisprung steigt die Körpertemperatur um 0.5 bis 1 Grad Celsius an. Mehr Infos zur natürlichen Familienplanung finden Sie bei Swissmom.

Verzichten Sie, wenn möglich, während der fruchtbaren Tage auf Gleitcremes, da diese das Scheidenmilieu ungünstig verändern und damit die Beweglichkeit der Spermien negativ beeinflussen können.

Wichtig ist auch, dass Sie auf Ihre Gesundheit achten. Die Einschränkung oder der Verzicht auf Rauchen, Kaffee und Alkohol haben einen positiven Einfluss auf Ihre Fruchtbarkeit. Zudem wird bereits ab Kinderwunsch die tägliche Einnahme von Folsäure empfohlen. Dies dient der Prophylaxe einer Spina bifida (offener Rücken) beim Kind).

Das Alter der Frau hat einen wesentlichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Mitte 20 ist die Fruchtbarkeit der Frau am grössten, ab 33 - 35 nimmt die Fruchtbarkeit stark ab.

Es gibt keine Regel, wie lange es dauert um schwanger zu werden. Sollte sich aber nach 6 - 12 Monaten keine Schwangerschaft einstellen, so raten wir Ihnen, die Situation gynäkologisch abklären zu lassen.

 
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Verhütung
 

Allgemeines

Die Verhütung ist etwas sehr Individuelles und Persönliches. Sie soll sicher und ohne Nebenwirkungen sein.

 

Dank den heute verfügbaren Verhütungsmethoden können Sie sich zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen. Für die Wahl der Verhütungsmethode, welche für jede Frau und jedes Paar individuell ausgewählt werden muss, sind verschiedene Kriterien zu beachten:

  • Zuverlässigkeit der Verhütungsmethode

  • Nachteile und Risiken der verschiedenen Verhütungsmethoden

  • Einfachheit der Anwendung

  • Alter

  • Gesundheitszustand

  • Lebenssituation

  • Späterer Kinderwunsch 

Ich berate und unterstütze Sie gerne bei der Wahl der für Sie geeignetsten Verhütungsmethode.

Verhütungsmethoden

Natürliche Verhütung

Verhütungsmethoden wie die Temperaturmessung oder die Beurteilung des Schleims des Gebärmutterhalses eignen sich nur bedingt für eine sichere Schwangerschaftsverhütung. Diese Methoden bedingen eine hohe Disziplin und einen stabilen Menstruationszyklus, welcher je nach Alter nicht gewährleistet ist.
 

Barriere-Methoden

Zu diesen Verhütungsmethoden gehören Kondome, Femidome und Scheidenpessar. Diese Methoden bieten einen mechanischen Schutz gegen das Vordringen der Spermien zur Eizelle.


Hormonelle Verhütungsmethoden

Dazu gehören die Antibabypille, das Hormonpflaster, der Verhütungsring, die Hormonspirale, das Hormonimplantat und die Depotspritze (Dreimonatsspritze). Bei dieser Verhütungsmethode wird der Zyklus der Frau durch künstlich zugeführte Hormone so beeinflusst, dass sie nicht schwanger werden kann.
 

Intrauterine Verhütung mit Kupferspirale

Durch das Einsetzen einer Kupferspirale oder einer Kupferkette (sie bestehen beide aus Plastik und Kupfer) in der Gebärmutter wird eine hormonfreie Verhütung erreicht. Die Wirkung besteht darin, dass die Plastikspiralen als Fremdkörper wirken und dadurch die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter hemmen. Die mit einem Kupferdraht umwickelte Spirale gibt zudem Kupfer-Ionen ab, welche die Spermien beschädigen und dadurch zusätzlich empfängnisverhütend wirken.

Unterbindung, operative Verhütung

Die operative Verhütung ist die Unterbindung (Sterilisation) bei der Frau oder beim Mann. Es ist zu beachten, dass diese operativen Eingriffe nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Ein allfälliger späterer Kinderwunsch kann danach leider nicht ohne erneute Eingriffe und allenfalls künstliche Befruchtung erfüllt werden.

Pearl Index

Die Effizienz einer Verhütungsmethode wird mit dem Pearl Index angegeben. Je niedriger der Pearl Index, desto sicherer ist die Verhütungsmethode. Zu beachten ist, dass die Angaben als Pearl Index oftmals nicht mehr dem aktuellen Stand der pharmazeutischen Entwicklung entsprechen.

 
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Kinderwunsch
 

Falls Sie bereits ein Jahr oder länger schwanger werden möchten und nicht länger auf eine Schwangerschaft warten möchten, ist es sinnvoll über die Möglichkeiten unterstützender Behandlungen zu sprechen.

Es gibt verschieden Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch und tun kann man vieles. Wichtig ist aber zu wissen, dass mit dem zunehmenden Alter der Frau, die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden abnimmt.

Gerne führe ich Kinderwunschabklärungen durch und unterstütze Sie für allfällige weitere Schritte bei einer dafür spezialisierten medizinischen Fachperson (Kinderwunsch Basel, Fertilitas, Unispital Basel, Fertisuisse, Urologie Basel, Urologiepraxis Basel, Uromerian)

 

Die gute Nachricht ist, dass die wenigsten Paare nach einer entsprechenden Behandlung wirklich kinderlos bleiben.

 
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Schwangeren Betreuung
 

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft!

Was passiert während der Schwangerschaft, welche Untersuchungen werden während der Schwangerschaft durchgeführt, was kommt bei der Geburt auf Sie zu, ist Ihr Kind gesund und ist bei ihnen alles so, wie es sein soll? Viele Informationen finden Sie auch bei Swissmom.

Schwangerschaftskontrollen

In den nächsten Monaten werden Sie Ihre Frauenärztin öfters sehen für Vorsorgeuntersuchungen. Diese dienen dazu, dass Ihre Schwangerschaft möglichst ohne Komplikationen verläuft und allfällige Risiken oder Krankheiten frühzeitig bemerkt und behandelt werden können.

Die Termine dauern in der Regel ca. 1 Stunde. Die Untersuchung in der 24.-26. Schwangerschaftswoche dauert ca. 2 Stunden.

7.-8. Schwangerschaftswoche

Falls Sie das erste Mal in unserer Praxis betreut werden, werde ich Sie über Ihre Vorerkrankungen und eventuelle Erbkrankheiten in Ihrer Familie befragen.

Es werden mit Ihnen die Schwangerschaftskontrollen, Ultraschalluntersuchungen und Abläufe der laufenden Schwangerschaft besprochen. Die weiteren Termine werden vereinbart.

Ebenfalls wird Ihnen zur Sicherheit ein Gebärmutterhalsabstrich und ein bakterieller Abstrich aus der Scheide entnommen.

Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung wird die Grösse des Embryos gemessen sowie der voraussichtliche Termin für die Geburt bestimmt. Es wird auch festgestellt, ob es sich allenfalls um eine Mehrlings-Schwangerschaft handelt.

Durch eine Blutuntersuchung, welche durch ein medizinisches Labor durchgeführt wird, wird Blutgruppe und Rhesusfaktor bestimmt. Analysiert werden Blutarmut (Hämoglobin, Eisen), Infektionen (Röteln, Masern, Windpocken) und Geschlechtskrankheiten (inklusive HIV-Test).

12.-13. Schwangerschaftswoche

Für diese Vorsorgeuntersuchung können Sie gerne Ihren Partner mitbringen (je nach COVID-19-Massnahmen ist dies kurzfristig nicht möglich oder nur für einen kurzen Teil der Untersuchung).

Anlässlich dieser Schwangerschaftskontrolle, wird die erste Routine-Ultraschalluntersuchung durchgeführt, die standardmässig von der Krankenkasse übernommen wird.

Nun ist Ihr Baby bereits so gewachsen, dass die meisten Organe, sowie Arme und Beine und die Bewegung des Babys beobachtet werden können. Wir kontrollieren im Ultraschall das Wachstum Ihres Babys. So kann der voraussichtliche Termin für die Geburt bestimmt/bestätigt werden.

Wenn Sie wünschen, kann zusätzlich eine Risikoberechnung für eine Chromosomenstörung beim Kind (Trisomie 21/Down Syndrom) ausgeführt werden. Die Berechnung basiert auf drei Kriterien: 1. Messung der Nackenfalte Ihres Babys, 2. Bestimmung von zwei Eiweissen in Ihrem Blut (Schwangerschaftshormon und PAPP A), 3. Ihr Alter.

 

17.- 18. Schwangerschaftswoche

Bei dieser Schwangerschaftskontrolle wird mit Ihnen der Schwangerschaftsverlauf besprochen. Nach Bedarf wird mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung die Grössen-Entwicklung Ihres Babys beurteilt.

Eine Blutanalyse über ein medizinisches Labor dient einerseits der Bestimmung des Schilddrüsenhormons. Andererseits kann über die Beurteilung des Alpha-Fetoproteins eine allfällige Spina bifida (offener Rücken) Ihres Babys festgestellt werden, was wir gerne möglichst früh möglichst ausschliessen.

 

22.-23. Schwangerschaftswoche

Für diese Schwangerschaftskontrolle können Sie gerne Ihren Partner mitbringen (je COVID-19-Massnahmen ist dies kurzfristig nicht möglich oder nur für einen kurzen Teil der Untersuchung).

Anlässlich dieser Schwangerschaftsuntersuchung, wird die  zweite Routine-Ultraschalluntersuchung  durchgeführt, die standardmässig von der Krankenkasse übernommen wird.

Anlässlich dieser Ultraschalluntersuchung wird das Wachstum Ihres Kindes kontrolliert. Auch die Entwicklung der Organe (Herz, Lunge, Magen, Blase und Nieren) und die Lage Ihres Babys überprüfen wir. Der Sitz der Plazenta und die Fruchtwassermenge sind während dieser Ultraschalluntersuchung ebenfalls gut zu erkennen.

24.-26. Schwangerschaftswoche (Zuckertest oGTT 75g)

Zu dieser Schwangerschaftskontrolle müssen Sie unbedingt nüchtern kommen. Was heisst das im Detail? Sie dürfen 8 Stunden vor dieser Untersuchung nichts essen und nur Wasser trinken (ohne Zucker!). Wir empfehlen Ihnen, drei Tage zuvor täglich mindestens 150 g Kohlenhydrate zu essen.

Sie führen zusammen mit den Praxisassistentinnen den Glukosetoleranz Test (GTT) durch. Bei diesem Test wird Ihr Umgang mit einer Zuckerbelastung gemessen. Dieser Test dient dazu, einen allfälligen Schwangerschaftsdiabetes frühzeitig zu erkennen.

 

Hinweis: Dieser Termin dauert ca. 2 Stunden.

28. Schwangerschaftswoche

Bei Bedarf wird mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung, die Lage und Entwicklung Ihres Babys sowie die Funktion der Organe und der Plazenta beurteilt. Ebenfalls wird das Wachstum Ihrer Gebärmutter kontrolliert.

Die entnommene Blutprobe wird an ein medizinisches Labor eingesendet, um Blutgruppenantikörper zu prüfen.

 

Nach den Untersuchungen werden wir Sie für die Geburt Ihres Babys im ausgewählten Spital angemeldet.

 

34. Schwangerschaftswoche

Bei Bedarf wird mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung, die Lage und Entwicklung Ihres Babys sowie die Funktion der Organe und der Plazenta beurteilt.

Die entnommene Blutprobe wird an ein medizinisches Labor eingesendet, um Infektionen (Hepatitis B, HIV) zeitnah vor der Geburt zu prüfen. Dies dient dazu, eine allfällige Ansteckung Ihres Babys zu minimieren.

 

38. Schwangerschaftswoche

Bei Bedarf wird mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung, die Lage und Entwicklung Ihres Babys sowie die Funktion der Organe, die Fruchtwassermenge und der Reifezustand der Plazenta beurteilt. Ebenfalls wird das Wachstum Ihrer Gebärmutter kontrolliert.

Bei dieser Kontrolle wird eine erste Kontrolle der Herztöne Ihres Babys, mit dem CTG (Herzton-Wehen-Schreiber) durchgeführt.

Bei dieser Untersuchung bestimmen wir, ob der Bedarf für weitere Kontrollen besteht.

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Leistungen der Krankenkasse bei Schwangerschaft
 
Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft

Die Grundversicherung übernimmt gemäss  Krankenversicherungs-Gesetz meistens alle anfallenden medizinischen Kosten während Ihrer Schwangerschaft. Die Leistungen sind ab Beginn der Schwangerschaft von Franchise und Selbstbehalt befreit. Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft übernimmt die Grundversicherung die folgenden Leistungen:

  • 7 Vorsorgeuntersuchungen und die Geburts-Nachkontrolle (4 - 6 Wochen nach der Geburt) durch Ihre Ärztin.

  • 2 Ultraschallkontrollen (in der Regel in der 10.-12. Schwangerschaftswoche und in der 20.-23. Schwangerschaftswoche ).

  • Die Kosten für die vorgeschriebenen Laboranalysen.

  • Die Kosten für einen eventuell anfallenden, nicht-invasiven, Trisomie-Test (NIPT), falls beim Ersttrimester-Test (11.-13. Schwangerschaftswoche) ein leicht erhöhtes Risiko für eine kindliche Chromosomenstörung (Trisomie 21) festgestellt wurde.

  • Je nach Krankenkasse eine Vergütung von 150 Franken für einen Geburtsvorbereitungskurs im Spital oder einer dafür zertifizierten Hebamme. Bitte beachten Sie, dass für Sie eine Kostenbeteiligung anfallen kann, wenn Ihr Mann Sie an den Geburtsvorbereitungskurs begleitet.

  • Die Kosten für die Entbindung in der allgemeinen Abteilung im Spital. Bei entsprechender Zusatzversicherung in der privaten oder halbprivaten Abteilung.

  • Die Nachuntersuchung für Ihr Baby in der 6.-7. Lebenswoche bei Ihrem Kinderarzt.

  • Die Kosten für drei Stillberatungen bei einer dafür zertifizierten Fachperson. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Ärztin.
     

Je nach Verlauf der Schwangerschaft, werden wir weitergehende Untersuchungen bei Ihnen durchführen. Diese werden in der Regel durch die Krankenkassen übernommen, wenn eine klare Indikation besteht. Sollten sich während einer Schwangerschaft unerwartete zusätzliche Kontrollen ergeben, werden diese gemäss den geltenden Richtlinien auch übernommen.

Bei auftretenden Schwierigkeiten während der Schwangerschaft

Besteht bei Ihnen eine Risiko-Schwangerschaft (Zwillinge, vorzeitige Wehen, Zuckerkrankheit, Plazentaeinnistungs-Störungen, erhöhter Blutdruck etc.), dann werden zusätzliche Schwangerschaftskontrollen notwendig, die von der Krankenkasse abgedeckt sind.

 
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Wechseljahre
 

Allgemeines

Die Wechseljahre einer Frau können bereits nach dem 45. Lebensjahr beginnen und fünf bis acht Jahre dauern. Meistens kündigen sie sich durch Veränderungen des Zyklus an.

Während der Zeit der Wechseljahre wird die Bildung der Östrogene in den Eierstöcken allmählich eingestellt und der Eisprung fällt aus. Normalerweise bedeutet dies das Ende der monatlichen Blutungen, womit das Ende der Fruchtbarkeit der Frau erreicht ist. Der Zeitpunkt der letzten monatlichen Blutung bezeichnet man als die Menopause, welche in der Regel im Alter von circa 48 - 52 Jahren eintritt. Die Zeit nach der Menopause wird als Postmenopause (PMP) bezeichnet.


Die häufigsten Symptome während der Menopause sind Hitzewallungen, Schwitzen, Schlafstörungen und oftmals eine erhöhte Reizbarkeit.

Um mögliche Erkrankungen wie Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium oder sogar den Vorstufen zu erkennen, empfehle ich Ihnen in diesem Alter regelmässige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Je früher eine mögliche Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.

Wie  können Sie auf natürliche Weise die Symptome mildern?

Wenn Sie während den Wechseljahren ausgeprägte Beschwerden haben, lohnt es sich über die für Sie geeigneten Therapiemöglichkeiten zu sprechen.

Sehr oft können die Beschwerden mit geeigneten pflanzlichen Mitteln, auf eine natürliche Art vermindert werden. Wichtig ist ohnehin, einen gesunden Lebenswandel aufrecht zu erhalten. Ausreichend körperliche Aktivität, gemüsereiche und fettarme Ernährung sowie der Verzicht auf Rauchen und zu viel Alkohol können helfen, diese Zeit angenehmer zu bewältigen.

Wie gehen wir vor, wenn es eine Hormontherapie braucht?

In einigen Fällen macht es Sinn, über eine Hormontherapie nachzudenken. Je nach Bedarf und Notwendigkeit folgt eine gynäkologische Untersuchung und eine Blutuntersuchung. Danach besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte.

 

Eine Bestandsaufnahme Ihrer Lebenssituation dient uns zur Erstellung einer Liste darüber, was sich durch die Therapie verbessern soll und was Ihnen in Zukunft wichtig ist. Nach zwei bis vier Wochen besprechen wir Ihre ersten Erfahrungen mit der  angewandten Therapie. Nach drei Monaten gehen wir gemeinsam Ihre Liste durch um zu sehen, was besser geworden ist und was noch weiterer Optimierung bedarf. Je nach Resultat folgt das Fortsetzen der Behandlung, ein Feinabstimmung der Therapie oder eine Therapieumstellung.

 
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Genetische Beratung
 

Allgemeines

Eine genetische Beratung dient in erster Linie der Beurteilung von Fakten aus der Familiengeschichte sowie der persönlichen Krankheitsgeschichte und dem daraus resultierenden Krebsrisiko.

Eine genetische Beratung soll immer dann in Erwägung gezogen werden, wenn in einer Familie gehäuft Krebserkrankungen vorkommen, die sich nicht durch ein Risikoverhalten erklären lassen. Dies gilt insbesondere, wenn Tumore in Darm, Brust oder Eierstöcken über mehrere Generationen in Folge vorkommen und die Betroffenen auffällig früh an Krebs erkrankten.

Mögliche Hinweise auf eine erbliche Krebsform sind:

  • Brust- oder Eierstockkrebs tritt in der Familie (insbesondere bei Verwandten ersten Grades) gehäuft auf.

  • Eines oder mehrere Mitglieder der Familie sind an Brust- und Eierstockkrebs erkrankt.

  • Diese Erkrankungen sind in jungem Alter (jünger als 50) aufgetreten.
     

Es steht ihnen frei, sich nach einem Beratungsgespräch für oder gegen eine Testung zu entscheiden. Häufig hängen therapeutische Schritte vom Ausgang einer genetischen Testung ab, weshalb sich immer mehr Ratsuchende schlussendlich für eine genetisch Testung entscheiden. 

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Gentestung bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs
(Basis-Information)

Was bedeutet Gentestung?

Die genetische Testung ist eine Untersuchungsmethode, mit welcher herausgefunden werden kann, ob jemand ein bestimmtes Risiko-Gen in sich trägt. Die Gene eines Menschen sind als eine Art „Kochbuch“ für unseren Körper zu verstehen. Sie vermitteln unseren Zellen die Information darüber, wie unser Körper aussehen und funktionieren sollte. Manchmal haben die Gene aber „Mutationen“ (also „Fehler im Kochbuch“). Diese Mutationen können dazu führen, dass jemand ein besonders hohes Risiko für eine Krankheit hat.

Es gibt eine Vielzahl genetischer Tests, die nach Mutationen im Zusammenhang mit diversen möglichen Krankheiten suchen. Die gynäkologische Gentestung entdeckt speziell jene Mutationen, die das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs erhöhen. Anhand der Testresultate kann entschieden werden, ob eine Frau spezielle Massnahmen treffen soll, um sich vor Krebs zu schützen.

Welche Gene beeinflussen das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs?

Es gibt wahrscheinlich Hunderte von Genen, die das persönliche Risiko für Brust- oder Eierstockkrebs beeinflussen, aber es gibt deren zwei, die besonders wichtig sind: BRCA1 und BRCA2 („breast cancer“ Gen 1 und 2).

Frauen mit Mutationen in BRCA1 oder BRCA2 haben ein besonders hohes Risiko für Brust- oder Eierstockkrebs. Aber auch Männer mit einer Mutation auf einem der beiden Gene haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

Heute gibt es bereits eine ganze Gruppe von weiteren Genen, die ebenfalls mit einem deutlich erhöhten Risiko für Brustkrebs oder Eierstockkrebs einhergehen und zusätzlich untersucht werden können.

  • Bei Brustkrebs: BRCA1, BRCA2, PALB2, ATM, CHEK2, PTEN, STK11, TP53, CDH1.

  • Bei Eierstockkrebs: BRCA1, BRCA2, BRIP1, MLH1, MSH2, MSH6, RAD51C, RAD51D

 

Sollen Sie eine Gentestung für Brust- und Eierstockkrebs durchführen lassen?

Die Gene werden von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Eine Gentestung wird daher nur jenen Frauen empfohlen, die eine familiäre Häufung von Brust- und Eierstockkrebs haben oder selbst sehr jung an einem solchen Tumor erkrankt sind und/oder selbst einen Tumor mit ganz speziellen Eigenschaften haben.

Eine Gentestung kann in folgenden Fällen sinnvoll sein:

  • Sie haben 2 oder mehr nahe Verwandte* mit Brust- oder Eierstockkrebs (im speziellen vor dem 50. Altersjahr)

  • Sie haben eine nahe Verwandte* mit mehr als 1 Tumor (z.B. Brustkrebs beidseits oder Brust- und Eierstockkrebs).

  • In ihrer Familie kommen über mehrere Generationen in Folge Brust- und/oder Eierstockkrebs vor (Grossmutter, Mutter, Schwester; oder bei Brustkrebs auch väterliche Seite).

* nahe Verwandte sind: Mutter, Schwester oder Tochter sowie bei Brustkrebst Vater, Bruder oder Sohn.

Eine auffällige Häufung von Tumoren in der Familie bedeutet aber nicht immer, dass man auch abnorme Gene hat. Die meisten Frauen mit einer familiären Häufung von Tumoren haben nämlich KEINE abnormen Gene. Zusätzlich entwickeln nicht alle Frauen, die eine Mutation haben, auch zwangsläufig Krebs.

Wenn Sie – als gesunde Frau - über eine Gentestung nachdenken, weil eine nahe Verwandte Krebs hat, dann klären Sie zuerst ab, ob diese Verwandte bereit wäre, bei sich eine Gentestung zu machen. Wenn diese Person keine abnormen Gene trägt, dann macht es keinen Sinn, Sie als gesunde Angehörige zu testen.

Wenn Sie selbst Träger/in einer BRCA1- oder BRCA2-Mutation sind, dann informieren Sie Ihre Familie darüber. Einige Ihrer Angehörigen möchten sich möglicherweise auch testen lassen.​

Was sollten Sie vor einer Gentestung tun?

Lassen Sie sich vor einer Gentestung unbedingt professionell beraten. In der genetischen Beratung wird man Ihnen aufzeigen können, was die Resultate eines Gentest für Sie und Ihre Familie bedeuten können. Man wird dort für Sie auch eine Kostengutsprache für die Untersuchung bei Ihrer Krankenkasse einholen. Das Beraterteam kann Sie auch im Umgang mit den bei einem erhöhten Krebsrisiko möglicherweise auftretenden Gefühlen unterstützen oder diesbezüglich weitere professionelle Hilfe vermitteln. Zusätzlich kann man Ihnen in der genetischen Beratung die vorliegenden Testresultate und die Bedeutung für Sie persönlich erklären. Diese Resultate sind nämlich nicht immer einfach zu verstehen.

Ich kann Ihnen als langjähriges Mitglied des Netzwerkes für genetische Beratung bei Tumorkrankheiten der SAKK eine professionelle genetische Beratung anbieten.

Was bedeutet ein positiver BRCA1/2-Test für Sie?

Wenn Ihr Test positiv für eine Mutation in BRCA1 oder BRCA2 ausfällt, dann versuchen Sie dennoch ruhig zu bleiben. Ein solches Resultat kann einen zwar aufschrecken, aber Sie sind noch der gleiche Mensch wie vor der Testung. Ihr Risiko ist weder grösser noch kleiner geworden, sie haben nur etwas mehr Information über Ihre Gene. Es lohnt sich jedoch, Möglichkeiten abzuklären, um das Risiko, an Krebs zu erkranken oder zu sterben, zu senken. Zudem ist zu bedenken: Nicht jede Person mit einer Mutation erkrankt tatsächlich an Krebs.

Eine genetische Beratung unterstützt Sie dabei, das Ergebnis richtig zu interpretieren und Ihre Situation individuell einzuschätzen.

Für Frauen zeigt folgende Tabelle wie hoch das Risiko bei Vorliegen einer Mutation ist.

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Wie kann ich das Risiko minimieren, Krebs zu bekommen?

Wenn Sie Trägerin einer BRCA-Mutation sind, dann können Sie Ihr Risiko, Brust- oder Eierstockkrebs zu bekommen, folgendermassen verringern:

  • Teilnahme an regelmässigen Spezial-Screening-Untersuchungen für Brustkrebs (für Eierstockkrebs gibt es kein optimales Screening). Dies wird das Risiko an Krebs zu erkranken zwar nicht verringern, aber man hat gute Chancen, einen allfällig entstandenen Krebs früh zu erkennen und somit einfacher zu behandeln.

  • Prophylaktische Operationen wie Entfernung beider Brüste und/oder Eierstöcke. Den grössten Vorteil ergibt die beidseitige Eierstockentfernung mit 40 Jahren.

  • Einnahme von spezifischen Medikamenten über eine gewisse Zeit als Schutz vor einer Erkrankung.

  • Eine Kombination einiger oder aller dieser Optionen (je nach Alter und Situation).
     

Wird meine Krankenkasse die Gentestung abdecken?

Wenn die Kriterien für die Beratungsperson (Mitglied der SAKK-Gruppe oder medizinischer Genetiker) und die Schweizer Richtlinien für die Indikationsstellung eingehalten werden, dann ist die Gentestung eine Pflichtleistung der Krankenkassen und wird rückvergütet (unter Abzug der Franchise und 10% Selbstbehalt, wie bei allen ambulanten Leistungen).

 

Meistens wird aber vor der Gentestung eine Kostengutsprache mit ärztlicher Begründung der Untersuchung bei der Krankenkasse eingeholt, da die Gentestung relativ teuer ist.

Kann mich eine Krankenkasse aufgrund des Testresultates von der Versicherung ausschliessen?

Für die Grundversicherung gibt es keine Ausschlusskriterien. Wenn Sie aber neu eine Zusatzversicherung (halbprivat, privat) oder eine Lebensversicherung abschliessen wollen, dann muss die häufig gestellte Frage nach einer genetischen Testung wahrheitsgetreu ausgefüllt werden, was die Einstufung beeinflussen kann. Nach dem Resultat darf jedoch nicht gefragt werden.

 
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Krebsnachsorge
 

Allgemeines

Neben regelmässigen Kontrolluntersuchungen gehört zur Krebsnachsorge auch die Beratung über die Möglichkeiten der psychischen, sozialen, familiären, körperlichen und beruflichen Rehabilitation. Es kann durchaus sinnvoll sein, dass Betroffene im Rahmen der Nachsorge spezielle psychosoziale und psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen. Dazu gehört auch, dass Folgen oder Behinderungen, die durch die Krankheit beziehungsweise Therapie entstanden sind, so weit wie möglich behoben werden. Viele Informationen finden Sie auch bei der Krebsliga.

Zu den Aufgaben der Krebsnachsorge gehört:

  • Rechtzeitig zu erkennen, wenn die Krankheit wieder auftritt (Tumorrezidiv)

  • Begleit- oder Folgeerkrankungen festzustellen und zu behandeln

  • Hilfe bei Ihren körperlichen, seelischen und sozialen Problemen

Untersuchungen

Bei den Untersuchungen geht es darum, Rückfälle frühzeitig zu erkennen. Zu diesen kann es kommen, wenn sich trotz der Behandlung noch Krebszellen in Ihrem Körper gehalten haben. Dann könnte die Krankheit wieder ausbrechen. Die Krebsnachsorge will diese Fälle entdecken und behandeln, bevor sie irgendwelche Beschwerden machen.

In der ersten Zeit nach Abschluss der Behandlung sind relativ engmaschige Kontrollen erforderlich. Die Zeiträume zwischen diesen Nachsorgeuntersuchungen werden aber zunehmend grösser, vor allem wenn es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Krankheit wieder auftritt. Allerdings sind dabei auch Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen wichtig.

Bei den Untersuchungen werde ich Sie ausführlich befragen, wie es Ihnen geht und ob es seit der letzten Untersuchung irgendwelche Besonderheiten gegeben hat. Dazu kommt die körperliche Untersuchung, manchmal ergänzt durch bildgebende Verfahren (Ultraschall, Mammografie, CT) oder Blutuntersuchungen.

Psychische Belastung

Krebs wird sehr oft als Schicksalsschlag erlebt. Von einem Tag auf den anderen verändert eine Diagnose das Leben. Das bisherige Leben wird in Frage gestellt, die Betroffenen stürzen oft in eine Phase voller Zweifel, Ängste und Krisen. Für viele scheint die Welt zusammenzubrechen. Die Betroffene, ihre Familie und das Umfeld müssen sich neu orientieren und mit der Situation zurechtfinden. Dies überfordert häufig.

Brustkrebs ist heutzutage in den meisten Fällen heilbar und wird, selbst bei Vorliegen von Ablegern, eher als chronische Erkrankung angesehen, und nicht als "Todesurteil".

Während der Therapie, aber oftmals auch erst Jahre nach der Diagnose, können depressive Reaktionen auftreten. Dann kann es sehr sinnvoll sein, sich professionell begleiten zu lassen. Je früher damit begonnen wird, desto grösser die Chancen auf eine gute Verarbeitung des Schicksalsschlages.

 

Die psycho-onkologische Betreuung unserer Patientinnen wird durch speziell ausgebildete Psychiater/innen und Psycholog/innen am Bethesda-Spital oder der Frauenklinik am Universitätsspital Basel unterstützt. Die Psycho-Onkologen vermitteln Frauen und ihren Angehörigen Wissen und Strategien, welche ermöglichen, Ängste zu formulieren und mit ihnen umzugehen

 
 
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Mammografiescreening
 

Ab dem Alter von 50 Jahren bis zum Ende des 74. Lebensjahres empfehlen wir den Frauen alle zwei Jahre eine Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) im Rahmen der gynäkologischen Krebsfrüherkennung wahrzunehmen.

Im Rahmen des Mammografie-Screening-Programms des Kanton Basel-Stadt, werden alle in Basel-Stadt wohnhaften Frauen ab dem Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre zu einer Mammografie-Untersuchung eingeladen. In diesem Screening-Programm hat jede Frau in dieser Altersgruppe die Möglichkeit, regelmässig Screening-Mammografien durchführen zu lassen, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten. Die Programme sind verpflichtet, sich an gesetzlich vorgeschriebene hohe Qualitätsanforderungen zu halten. 

Die Röntgenuntersuchung der Brust, die Mammografie und die Ultraschall-Untersuchung, sind momentan die wichtigsten Methoden, um Brustkrebs bei Frauen ab 50 Jahren frühzeitig zu erkennen. Die Mammografie zeigt allfällige Veränderungen im Innern der Brust auf. Das Ziel ist es, Brustkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken, wenn der Krebs noch keine Symptome verursacht. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto grösser sind die Überlebenschancen. Bei früher Diagnose kann oft auch schonender behandelt werden.

Wer führt Mammografie-Screenings durch?
 
BÜRKI PRAXIS | Frauenärztin Basel PD Dr. med. Nicole Bürki | Fachärztin FMH für Gynäkologie & Geburtshilfe | Genetische Beratung bei Brustkrebs und Eierstockkrebs

HPV-Impfung
 

Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV-Viren) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Die Mehrheit der sexuell aktiven Menschen haben im Verlaufe ihres Lebens Kontakt mit solchen Viren. Die meisten Infektionen heilen aber ohne Folgen aus. Eine Infektion kann jedoch auch chronisch werden und zu einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhals-, Anal-, Mund-/Rachen- und Peniskrebs führen.

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt die Impfung gegen HPV-Viren als Basisimpfung für alle Mädchen und Jungen im Alter von 11-14 Jahren und als «Nachholimpfung» für junge Frauen von 15-19 Jahren. Für junge Frauen von 20 bis 26 Jahren sowie für Jungen und Männer im Alter von 11 und 26 Jahren wird die HPV-Impfung als ergänzende Impfung ebenfalls empfohlen.

Damit ein optimaler Schutz gegeben ist, sollte die Impfung möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. 

Seit dem 1. Januar 2008 ist die Impfung im Rahmen eines kantonalen Impfprogramms für Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren kostenlos. Neu können auch junge Männer von diesem Angebot profitieren. In der Schweiz verfügt jeder Kanton über ein solches Impfprogramm.

Factsheets des Bundes zum Download
 
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Leistungen der Krankenkasse
 

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) schützt die Versicherten bei Krankheit, Mutterschaft und Unfall und bietet allen Versicherten denselben Leistungsumfang an.

Der Versicherer muss die Versicherten alle gleich behandeln, ohne Unterscheidung des Gesundheitszustandes oder eines Indikators dafür. Dies gilt insbesondere bei der Aufnahme in die Versicherung, der Wahl der Versicherungsform und bei der Vergütung der Leistungen.

Vorsorgeuntersuchungen

Die Grundversicherung bezahlt eine Reihe von Präventions­massnahmen. Darunter fällt auch die gynäkologische Vorsorge­untersuchung inklusive Krebsabstrich. Die Grundversicherung übernimmt die ersten beiden Untersuchungen im Jahresinter­vall. Danach deckt sie die Untersuchungen alle drei Jahre.

Falls Sie zu den Frauen gehören, welche sich sicherheitshalber oder aufgrund der gesundheitlichen Vergangenheit in der Familie, jedes Jahr von der Frauenärztin untersuchen lassen wollen, dann lohnt es sich womöglich eine Zusatzversicherung abzuschliessen. Bei Patientinnen welche zusatzversichert sind, wird die jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung durch die Krankenkasse übernommen.

Falls bei Ihrer ärztlichen Konsultation ein Befund oder eine Krankheit festgestellt wird, dann läuft diese Behandlung unter «Krankheit» und NICHT unter «Prävention», welche von der Grundversicherung übernommen wird. Dies gilt auch wenn Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben.

 
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Operationen
 

Oftmals führen nicht-chirurgische Therapien zum Erfolg. Wenn dies aber nicht der Fall ist, müssen die Beschwerden allenfalls operativ behandelt werden.

Ich führe als Belegärztin im Bethesda-Spital ambulante und stationäre gynäkologische Operationen durch und decke praktisch das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde ab. Ich bin darin routiniert und kompetent und arbeite gemäss modernsten Richtlinien und Qualitätsstandards.

Ich biete eine Vielzahl an Operationstechniken an: Operationen an den weiblichen Genitalorganen durch einen Bauchdeckenschnitt oder Zugang über die Scheide oder mittels Laparoskopie, "Knopflochchirurgie", aber auch Brustoperationen bei gut- und bösartigen Veränderungen.

In der Brustchirurgie (z.B. beim Mammakarzinom mit plastischer Rekonstruktion) operiere ich in Zusammenarbeit mit dem zertifizierten Brustzentrum Basel im Bethesda Spital.

Eine langjährige interdisziplinäre Zusammenarbeit besteht auch mit den Zentren in den Universitätskliniken Basel sowie mit verschiedenen Spezialisten.

Belegspitäler und Operationspartner

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